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Ölmuseum

Die Ölmühle des ländlichen Handwerks zu Beginn der industriellen Technologie: das ist der Leitfaden des ÖLMUSEUMS, das im Frühjahr 1988 von Umberto Turri eröffnet wurde. Das Betriebsmuseum ist die erste Initiative dieser Art in Italien und wird jedes Jahr von durchschnittlich 50.000 Besuchern aufgesucht. Diese einzigartige Ausstellung zeugt von einem Produktionssystem, das die ländlichen Bevölkerungen mehr als ein Jahrtausend involviert hat. Es handelt sich aber auch um ein Ambiente ohne spezifische Mittel und wissenschaftliche Kenntnisse, das sich über mehrere Jahrhunderte mit dem Bedürfnis gemessen hat, aus einer derart wertvollen Frucht ein Lebensmittel von wesentlicher Bedeutung zu gewinnen.

Der Weg führt durch eine statische, unveränderliche technologische Realität zu den Anfang des 20. Jahrhunderts von der sich entwickelnden mechanischren Industrie gebotenen Möglichkeiten. Ausgestellt werden antike, unbekannte Instrumente, die in den Ölmühlen von 1700 bis Anfang 1900 verwendet wurden, und in den verschiedenen Epochen verwendete Gegenstände und Geräte. Es fallen vor allem eine mächtige Hebelpresse aus Eichenholz, eine (einwandfrei funktionierende) Ölmühle mit Wasserantrieb und andere sehr originelle musterhafte von Pressen aus Holz und Eisen auf. In einer entsprechenden Abteilung wird mit Hilfe von didaktischen Tafeln und Videos vom Olivenbaumanbau und der Ölproduktion berichtet.

Das Olivenölmuseum hat auch das Interesse der Massenmedien geweckt: zahlreiche Artikel und Fernsehsendungen haben diesen auch in Europa bekannt gemacht. Um die Entwicklung der Museumsaktivität kümmern sich direkt Flavio Turri und seine Frau Liliana Martino: sie haben die Leidenschaft von Umberto geerbt und haben die Ausstellungshallen erweitert.

 

Das Museum ist im Moment fuer Besuche geschlossen

 

Allgemeine Infos

Museumstyp: Privatbetrieb
Gründungsjahr: 1988
Durchschnittliche jährliche Besucherzahl: 50.000
Museumsleiter: Martino Liliana, Turri Flavio
Besucher: Der Besuch für Einzelpersonen ist kostenlos und ohne Begleitung. Für Gruppen wird eine Gebühr für die Führung erhoben.
Videoguide: italienisch, deutsch, englisch, französisch, holländisch.
Adresse: Museo dell’Olio – Via Peschiera 54 37011 Cisano di Bardolino VR ITALIEN
Tel. 045 6229047 Fax 045 6229024 mail: [email protected] Web Site www.museum.it
Gruppen:

 

Zu unserem Bedauern müssen wir alle gebuchten Besichtigungen im Ölmuseum bis 31.08.2020 absagen. Auch wenn wir uns kontinuierlich den neuen Entwicklungen anpassen, sind aufgrund der geltenden Bestimmungen derzeit keine Gruppenführungen möglich. 

Wir möchten Sie aber bitten, sich regelmäßig auf unserer Facebook-Seite bzw. der Website museum.it über eventuelle Aktualisierungen zu informieren.

 

 


Öffnungszeiten Museum

 

 

Das Museum ist im Moment fuer Besuche geschlossen

 

An folgenden Tagen geschlossen:
Im Januar und Februar jeden Sonntag, Ostersonntag, 15. August, 25., 26. und 31. Dezember, 1. Januar und vom 15. bis zum 31. Januar

Standort des Museums
Museum und Verkaufsstelle befinden sich in unserem Sitz in Cisano di Bardolino, an der Statale Gardesana in einer leicht zu findenden Lage, wenige Kilometer von der Brennerautobahn (Ausfahrt Affi) und von der Autobahn Mailand- Venedig (Ausfahrt Peschiera del Garda) entfernt.
In den Monaten mit intensivem Tourismus werden folgende Autobahnausfahrten empfohlen: Affi oder Verona Nord.

Übernachten
Das Ölmuseum liegt am schönen Gardaseee. Wir empfehlen unseren Besuchern, die Gegend bei einem Spaziergang zu erkunden und dabei die Natur zu genießen. trivago widmet einen ganzem Abschnitt der Stadt Bardolino und liefert eine Vielzahl von Informationen zu Unterkünften. Auf trivago können Sie Hotelpreise vergleichen, erhalten Bilder und Bewertungen und können die Suche, durch verschiedene Filter, ganz auf Ihre Bedürnisse anpassen. Schauen Sie doch einmal hier: http://www.trivago.de/bardolino-88741/hotel.


Videoführer Museum
Das Ölmuseum von Cisano hat sein audiovisuelles System, das seit zwanzig Jahren den Besuchern den Betrieb der ausgestellten Geräte erläutert, erneuert. Auf zwei Monitoren werden die mit der Ölproduktion verknüpften Tätigkeiten zu sehen sein. In einem eigens dafür bestimmten Raum wird ein vom Museum produzierter Dokumentarfilm mit dem Titel „Die Geschichte des Öls und des Olivenbaums“ vorgeführt. Der Film wurde von Gianluigi Miele realisiert und vom Museum des Öls- Ölfabrik Cisano produziert.
Der Film beginnt mit der Einführung des Olivenbaumanbaus in den griechischen Kolonien in Sizilien im VII. Jahrhundert v.Chr. Er zeigt die Verbreitung dieser Kultur im Mittelmeergebiet und später an den Gardeseeufern, wahrscheinlich durch die Römer. Für die Aufnahmen folgte man dem Weg des Olivenbaums von den Ruinen von Selinunte und Siracusa beginnend, wo vor 2700 Jahren die ersten aus Griechenland stammenden Pflanzen ankamen.

Von Sizilien aus ging die Reise nach Rom weiter. In den Jahrhunderten des Römischen Reichs verbreitete Rom den Olivenbaum in den eroberten Gebieten und verlangte, vor allem von Spanien, einen Ölbeitrag, um die Bevölkerung der Ewigen Stadt zu ernähren. Der Ölverbrauch war enorm und in Rom existiert ein Hügel im Stadtteil Testaccio, der aus Ölamphorenresten besteht. Im Film wird auch die Herstellung des DOP- Öls aus dem Gardaseegebiet in der heutigen Zeit mit den modernen Ölschleudertechniken, die heute für ein qualitativ hochwertiges Produkt unentbehrlich sind, dargestellt. “Die Reaktionen des Publikums sind sehr positiv”, erzählt Flavio Turri der Museumsbesitzer “Es besteht zu einem großen Teil aus Besuchern aus den Ländern Nordeuropas, wo der Ölverbrauch noch recht begrenzt ist.

Der Film im DVD- Format dauert ca. 30 Minuten und wurde auf Englisch, Französisch und Deutsch übersetzt